Der Hypnotist
Der Hypnotist

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Der Hypnotist

             

 

Spiegelsex

 

 

Der ehemalige Hypnotherapeut Otto Renansen ordnete nach seiner Scheidung sein Leben neu und gründete eine Firma für hypno-tisches Erfolgs- und Selbstmanagement. 

 

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten nach Liebe und Sex, Ängsten und Schuldgefühlen seiner Kunden.

 

Gerade hat er seine eigene Bindungscheu überwunden und geheiratet, da wird er mit den sexuellen Problemen seiner Kunden und deren Perversionen konfrontiert.

 

 

**************

 

Paradox: Spiegelsex gespiegelt

 

„Herr Dr. Steiner“, beginnt Susanne, „Sie kommen aus einer Familie, wo es die Erwartung Ihres Vaters an Sie gab, ihn glücklich zu machen. Und zwar genau in der Art und Weise, wie er sich das vorstellte und vermutlich noch heute vorstellt.

Ich vermute einmal, daß Sie auf diese Erwartungen im Laufe Ihres Lebens zunehmend allergisch reagiert haben. Und deshalb immer schneller und konsequenter damit reagiert haben, daß Sie sich diesen Erwartungen entzogen haben. Auch vermute ich, daß Sie deshalb, als Sie gegenüber den Erwartungen der Frauen, die ständig hinter Ihnen her waren, weil Sie ein Frauen Typ sind, ebenso allergisch reagiert haben.

Da Sie aber auf den Kontakt mit Frauen nicht verzichten wollten - schließlich hatten Sie in einer guten Beziehung zu Ihrer Mutter die positiven Seiten einer emotionalen Beziehung zu einer Frau schätzen gelernt - haben Sie einen Kompromiss geschlossen. Der lautet - sehr vereinfacht - ‚sexuelle Beziehung zu Frauen ja, aber nicht zu deren Bedingungen’. Da stehen Sie jetzt, wenn ich das richtig sehe.“

„Und wenn das richtig ist, Frau Herr, wie komme ich da raus?“

An dieser Stelle mischt er sich ein.

„Wissen Sie, Herr Dr. Steiner, eigentlich wollte ich Ihnen vor-schlagen, Ihr Unbewusstes zu fragen, ob es schon eine Lösung für Ihr Problem entwickelt hat. Aber als ich in der vergangenen Woche über Ihre Situation nachdachte, ist mir etwas eingefallen, was das Problem vielleicht lösen könnte. Möchten Sie es wissen?“

„Ich bitte darum!“

„Gut! Ich habe mir überlegt, daß hinter den ständigen Erwar-tungen Ihres Vaters die primitive Idee steht, daß Sie durch ihr Tun und Ihre Leistung ihn glücklich machen sollen.

Sie aber wehren sich zu recht dagegen, es ihm stets recht zu machen. Schließlich möchten Sie selbstbestimmt leben.

Eine Mann-Frauen-Beziehung sollte normaler Weise aber nicht durch autoritäre Forderungen und damit durch Machtspielchen gekennzeichnet sein. Sondern sie sollte gleichberechtigt und durch ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen gekenn-zeichnet sein.

Im sexuellen Vollzug in der Beziehung zu Frauen ist Ihre Beziehung jedoch nicht im Gleichgewicht. Denn immer sind Sie es, der die Frauen durch Ihre speziellen Techniken glücklich macht.

Ich denke mir daher, daß das Problem sich lösen würde, wenn Sie die Frauen in eine Situation brächten, wo die Sie auch einmal glücklich machen können. 

Eben, indem Sie die Frauen dazu bringen, für Sie zu arbeiten. Und Sie von ihnen erwarten, daß diese Sie glücklich machen und den Koitus zu Ihren Gunsten durchführen.“

„Und wie soll so etwas funktionieren?“

„Ganz einfach! Sie machen Ihr Liebesspiel wie immer und erwarten dann von der Frau, daß diese Sie zum Ausgleich einmal glücklich macht.

Dazu legen Sie sich einfach entspannt mit erigiertem Penis hin und fordern die Frau auf, sich auf sie zu setzen - also in der sogenannten Reitstellung - und überlassen alles ihr. Sie soll den Penis einführen. Sie soll sich bewegen. Sie soll Sie zum Orgasmus bringen. Sie sagen ihr oder zeigen ihr, wie Sie es gerne hätten. So sind Sie der Chef und Ihre Erwartungen werden erfüllt. 

Dabei kann sie ja unterwegs auch ihren eigenen Orgasmus erreichen, aber das braucht ja nicht Ihre Sorge sein. Denn im Vordergrund stehen nur Ihre Lust und Ihre sexuellen Erwartung.

Was halten Sie davon?“

Längeres Schweigen, dann zögerliche Zustimmung.

 

 

 

Die Wahrheit oder lieber nicht?

 

Siegfried Mirka wirkt angespannt.

„Herr Renansen, mein Unbewusstes hat gesagt, ich dürfe erst in vier Wochen die Wahrheit erfahren. Jetzt sind es schon viereinhalb Wochen, daß ich bei Ihnen war. Wie kriegen wir den die Wahrheit heraus?“

„Ganz einfach, Herr Mirka, indem wir Ihre Weise Frau fragen.“

„Soll ich schon in Hypnose und auf meine Zauberwiese gehen?“

„Ja, tun Sie das bitte!“

Er setzt sich bequemer und sieht seinem Kunden zu, der offensichtlich Schwierigkeiten hat, in eine tiefere Hypnose zu gelangen. 

„Er wird zwiespältig sein“, denkt er. „Er will es wissen und er hat gleichzeitig Angst vor der Wahrheit. Schließlich hat er diese über dreißig Jahre verdrängt.

Aber er entschließt sich, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Schließlich reagiert der Mann in seiner Selbsthypnose doch positiv. 

„Ich bin da! Ich bin bei der Weisen Frau.“

„Gut, fragen Sie bitte, was genau ihre heutigen Schwierigkeiten mit der Frauenbeglückerei ausgelöst hat!“

„Sie sagt, mein Kampf.“

„Verstehen Sie, was sie damit meint?“

„Nein!“

„Also fragen Sie die Weise Frau danach, welchen Kampf sie meint!“

„Sie sagt, meinen Kampf gegen die Wahrheit.“

„Welche Wahrheit?“

„Die Wahrheit in der Beziehung zu meiner Mutter, sagt sie.“

„Mögen Sie die Weise Frau bitten, Ihnen diese Wahrheit aufzuzeigen?“

„Eigentlich nicht! Ich habe Angst davor, was sie mir sagen könnte!“

„Niemand zwingt Sie, Herr Mirka. Es ist alleine Ihre Ent-scheidung, ob Sie die Wahrheit erfahren wollen oder nicht.“

„Ich weiß nicht! Ich glaube, ich will sie heute eher nicht erfahren! Vielleicht später?“

„Sie entscheiden, Herr Mirka!“

 

 

 

 

 

Alles in der Schwebe

 

Ihr dicker Bauch ist ihr zu einer Last geworden. 

Wenn sie stundenlang im Büro sitzt, fällt ihr das schon schwer. Im Sitzen, wenn sie mit dem Computer schreibt, drückt ihr der Bauch die Luft ab. Überhaupt ist sie kurzatmig geworden und alle Bewegungen fallen ihr schwerer.

Aber sie mag nicht klagen, denn sie freut sich auf ihr Kind. Sie fühlt es jetzt häufig strampeln und kann manchmal auch auf ihrer Bauchdecke sehen, wo das kleine Wesen seine Füße einstemmt. 

Sie liebt diese kleinen wandernden Aufwölbungen. Sie spricht dann mit ihrer Tochter. Sie weiß, daß ihr Kind ein Mädchen ist. Sie hat im Ultraschall beim Frauenarzt das kleine Schlitzchen gesehen.

Sie hat auch schon einen Namen für sie. Den verrät sie aber niemanden. 

Mit Wilhelm, ihrem Mann, kommt sie gut aus. Sie arbeiten reibungslos zusammen, wie früher. Nur kann sie ihn nicht mehr im Betrieb auf den Feldern unterstützen.

Von Rolf hat sie nichts mehr gehört. Das letzte Mal hat sie mit ihm telefoniert, als sie ihn bitten wollte, ihr zu helfen, Lampen aufzuhängen. Und die dazu benötigten Dübel Löcher zu bohren.

Er hatte Vielbeschäftigung vorgeschoben und war nicht gekom-men.

Wilhelm dagegen hatte gleich zugesagt und alles perfekt zu-gerichtet. Auch half er ihr unaufgefordert bei den Einkäufen, damit sie nicht schwer schleppen musste.

Regelmäßig kam er zum Wochenende, um die schweren Wasser- und Saftkästen zu kaufen und in ihre Wohnung hoch zu tragen.

Seit sie mit ihm beim Hypnotisten war und der ihm erläutert hatte, weshalb sie sich zwischen den beiden Männern verstrickt hatte, war er ihr gegenüber viel freundlicher geworden.

Für heute hatte sie ihn zum Dank für die viele Hilfe und Unter-stützung zum Abendessen eingeladen. 

Es wird zur Vorspeise einen Tomatensalat mit Weißen Zwiebeln, Olivenöl und Balsamico Essig geben. Zum Hauptgang hat sie Schollenfilet nature mit frischem Spinat vorgesehen, angemacht mit Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch. Den Nachtisch soll ein Kompott aus Weinbergpfirsichen bilden.

Sie freut sich schon auf den Besuch von Wilhelm.

 

Wilhelm hat es sichtlich geschmeckt. Ihm hat sie zur Vorspeise Prosecco eingeschenkt und zum Hauptgang einen trockenen Grauburgunder aus der Pfalz. Sie selbst hat wegen der Schwanger-schaft nur Mineralwasser getrunken.

Während des Essens haben sie sich angeregt unterhalten und trinken jetzt Kaffee zum Abschluss. Wilhelm hat sich dazu einen Grappa erbeten.

Sie steht auf, geht um den Tisch herum und bittet den überraschten Mann aufzustehen. Was dieser tut.

Sie öffnet ihm Gürtel und Reißverschluss der Jeans und zieht ihm Hose und Unterhose bis zu den Knöcheln herunter und sagt: „Wilhelm, setz’ Dich hin!“

Er gehorcht und sie setzt sich breitbeinig über seinen Schoß, rafft ihren Rock und führt nach kurzer Reizung des Mannes sein Glied bei sich ein.

„Und, was gibt das jetzt?“ fragt er mit sichtlicher Verwirrung. Sie sieht, daß er sich zu beiden Seiten verkrampft am Stuhl festhält, sie jedoch gewähren lässt.

„Einen schönen Belohnungsfick gibt das jetzt! Weil Du so lieb zu mir warst und mir in den letzten Monaten so viel geholfen hast. Und ich seit damals keinen Mann mehr gehabt habe.“

Sie beginnt mit den Bewegungen und küsst ihn auf beide Augen, dann auf den Mund.

Als sie fertig sind, frägt er: „Und kommst Du jetzt zu mir zurück?“

„Nein, Wilhelm. Ich will erst mein Kind bekommen. Dann ent-scheide ich, was ich tun werde.

Du weißt, ich liebe Dich. Ich habe Dich immer geliebt. Aber ich bin mir immer noch nicht klar, was ich tun werde.“

„Ist der Andere noch im Spiel?“

„Nein!“

„Hängt das davon ab, wer der Vater des Kindes ist?“

„Nein, Wilhelm! Das hängt nicht davon ab. Denn ich will nicht meinem Kind folgen, sondern mir. Das Kind geht mit mir.

Wenn ich zu Dir zurückkomme, dann, weil ich das will und Du das willst. Das Kind hat damit nichts zu tun. Es ist ein Teil von mir. 

Ich gehe noch einmal zu dem Hypnotisten, weil ich mir über einiges noch klar werden will. Er kann mir dabei helfen. Und mein Unbewusstes. Es wird mir sagen, was richtig für mich ist. Dann entscheide ich mich.“

 

 

 

Der Pfad der Liebe

 

Sie trinken zusammen Kaffee und knabbern eine Nussmischung.

Otto Renansen sitzt im Drehstuhl und hat die Füße auf dem Schreibtisch liegen. 

Er grinst seine Frau an: „Du hast Dich bisher noch nie beschwert, daß ich die Füße auf den Schreibtisch lege. Jetzt sogar auf Deinen.“

„Sollte ich?“

„Nein! Ich traue nur Deiner Toleranz nicht ganz. Für meine Mutter war das eine amerikanische Kulturschande. Sie hat jahrelang versucht, es mir abzugewöhnen.“

„Und ich würde auch scheitern?“

„Klar! Ich würde mich höchstens bereit erklären, die Füße von Deinem Schreibtisch zu nehmen.“

„Da siehst Du mal, welch guten Einfluss Toleranz auf die Welt hat! Und daß ich eine Wohltäterin sogar für Kulturbanausen bin.“

Sie lacht fröhlich.

„Gibt es noch mehr Fallen, die auf Deine Mutter zurückgehen, auf die ich hereinfallen könnte?“

„Sicher! Die gibt es. Aber die verrate ich nicht, damit ich mich beschweren kann.“

Er grinst noch breiter.

„Apropo Mutter! Otto, wie geht es denn mit dem Herrn Mirka weiter?“

„Da steht es auf des Messers Schneide. Er ist extrem ambivalent. 

Auf der einen Seite möchte er seine Familie nicht verlieren, aber auf der anderen Seite die dazu nötige Bereitschaft nicht entwickeln, die Wahrheit hinter seiner Frauenbeglückerei zu erkennen.

Das ist häufig das Problem auch in der Sexualtherapie, wenn man Perversionen behandelt. Denn jede Perversion wird doppelt belohnt, hat also einen doppelten Krankheitsgewinn.

Zum einen die symbolische Aktion einer sexuellen Perversion, also das, was der Betreffende im Speziellen so treibt. Die ihm hilft, ein psychosoziales oder emotionales Problem nicht lösen zu müssen. 

Zum anderen wird er jedes Mal, wenn er die perverse Interaktion durchläuft, durch einen oder mehrere saftige Orgasmen belohnt.

Darum kommen Perverse auch so gut wie nie freiwillig in Psychotherapie. Eigentlich immer nur, wenn sie sozialen Druck erhalten. Durch einen Richter, der das Aussetzen einer Strafe mit der Durchführung einer Psychotherapie verknüpft oder durch den Partner, der mit einer Scheidung droht und so weiter. 

Nun ist der Herr Mirka nicht pervers, aber das Grundmuster ist bei ihm gleich. 

Die Fremdgeherei und die Frauenbeglückerei dienen der symbolischen, wenn auch unbewussten Kompensation eines emotionalen Problems in Bezug auf seine Mutter. Welches Problem das genau ist, wissen wir noch nicht.

Ich hatte eigentlich gedacht, es könnte die Nichtverarbeitung der Verstoßung aus der Familie gewesen sein. Aber sein Unbewusstes hat das verneint.

Gleichzeitig sammelt er bei fünf Geliebten und einer Ehefrau Orgasmen ein. Mehr Orgasmen mit netten Frauen, als die meisten Menschen sich zu erträumen wagen. Und das ist eine enorme Belohnung für sein Verhalten. 

Und das soll er alles aufgeben und sich seiner sicher seelisch und emotional schmerzhaften Wahrheit stellen? Die er fast vierzig Jahre erfolgreich gemieden hat. Das fordert schon einiges von ihm!“

„Und woher, Otto glaubst Du, kann er die Kraft dazu her-nehmen?“

„Aus der Angst vor dem Leid - in diesem Fall den Verlust seiner Familie und vor allem der Liebe zur Frau und den Kindern.

 Menschen ändern kurzfristig und schnell ihr Verhalten, wenn sie Angst haben. Langfristig und durchgängig ändern sie ihre Einstellungen und ihr Verhalten nur aus einem positiven Motiv heraus: Der Liebe!“ 

„Du, das finde ich aber interessant! Was Du gerade gesagt hast, Otto. 

Das heißt doch, ein Psychotherapeut führt die Menschen eigentlich im Kern nicht auf den Pfad der Tugend und des richtigen Denkens und Verhaltens, sondern letztlich auf den Pfad der Liebe!“

„Ja!“

„Gilt das auch für sexuelle Probleme?“

„Genauso! Im Sex, also der Art und Weise wie er gelebt und ausagiert wird, spiegeln sich die Motive der Handelnden wie in einem Brennpunkt.

Die gesunden Motive für Sex sind sexueller Durst, pure sexuelle Geilheit, lustvolle Erotik und vor allem Dingen die Liebe.

Die negativen Motive spiegeln sich in sexuellen Machtspielen, und sexueller Verweigerung oder sexuellem Missbrauch. Oder in funktionellem sexuellen Versagen, Fremdgehen und Demütigungen und so weiter. 

Wie es mit der Liebe in einer Beziehung zwischen Mann und Frau bestellt ist, spiegelt sich nirgends so klar, wie in ihrem sexuellen Miteinander.“

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

der Roman  "Das Zweite Abitur" ist zu seinem guten Ende gekommen.  

 

Ab dieser Woche können Sie ab jedem Wochenende in der Reihe der Romane über die Abenteuer des "Hypnotisten"kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen den Roman "Spiegelsex" lesen.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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